2016 Trabisaison

Die Trabisaison 2016 begann mit einem Paukenschlag. Kathrin überraschte mich zum Geburtstag mit einem Filztrabant. Dazu hat sie Modelle vermessen, ein Schnittmuster entworfen und mit viel Liebe und Akribie das Filzmodell genäht.

Früherziehung der nächsten Trabi-Fan-Generation

Zum ersten März darf der Trabi wieder auf die Straße. Angesprungen ist er ohne Probleme. Eine der ersten Aktionen war die Montage von pulverbeschichteten Felgen. Sie sehen toll aus, laufen nur leider nicht so gut wie der Satz, welchen ich vorher hatte. DAB+ hat in Form eines Interfaces von Albrecht den Weg in den Trabi gefunden.

Im Sommer ging es wieder in die kleine gut geführte Trabant Werkstatt im Saarland. Brummel war im Getriebebereich nicht ganz dicht. Die Antriebswelle vorn recht klackerte, das Außengelenk wurde gegen eines vom 601er getauscht (das erforderte rohe Gewalt) aber nun ist das Klackern verschwunden. Gegen die Getriebeundichtigkeiten wurden die Simmeringe getauscht und ein Deckel am Getriebe abgedichtet.
Außerdem haben wir (also Jan) ein Hohlraumversiegelungsexperiment mit Bienenwachs und Vaseline gewagt. Eine Nockwelle aus dem Wartburgmotor kommt nun auch zum Einsatz. Ob die Leistung sprunghaft gestiegen ist, kann ich nicht sagen, aber schlecht läuft Brummel keinesfalls.

 

August: Auf nach Winterbach

Das ist sie: Die Trabiwerkstatt in Winterbach. Schwebender Brummel. Die rechte Tür klemmt immer auf der Bühne. Blick unter den Getriebedeckel, welcher neu abgedichtet wird. Ich glaube diesen Teil nennt man Brillenlager. Antriebswelle ist auch ausgebaut. Bei der rechten Seite kam ein Außenlager vom 601 zum Einsatz. Das alte war völlig ausgeschlagen. Jan mal wieder im Einsatz, hier beim Tausch der Nockenwelle. Open heart surgery

Schönheitsreparaturen

So etwas kann ich allein. Ich habe mir vorgenommen, den alten Karosseriedichtkit unter der Dachzierleiste zu entfernen, und einige oberflächliche aber hässliche Rostmarken zu entfernen. Weiter bekam Brummel neue Sitzbezüge und Innenleuchte rechts sowie die lange geplante Kofferraumsteckdose. Der rechte Lampenring wurde entrostet und lackiert. Den Kühlergrill (Atrappe) habe ich (erfolglos) versucht zu richten, aber der Lack ist ausgebessert, das Mini-Beulchen ist kaum zu sehen. 

Die Türen erhalten eine Teichfolienabdichtung, so wie Brutus. Die Fensterschachtdichtung aus der Trabantwelt passt nicht. Da die alte noch nicht zerfällt, wird sie vorsichtig wieder eingesetzt.

Auf Anregung von Trabi-Jan habe ich zum Saisonende den Brummel mal aufpoliert, auch um zu sehen, was sich unter dem matten Lack verbirgt. 

September Schöheitsreparaturen und Polieraktion

Gurtschlossmarken entfernt. Ich weiß, sie kommen wieder. Fertan kämpft gegen Rost an den Einstiegen. Sieht brutal aus. Ist es auch, ein bisschen. Der alte Kit ist steinhart gewesen und musste vorsichtig entfernt werden. Nach der Entfernung des alten Kit Rost an der Dachkante Nicht so schön Rost am Frontscheibenrahmen oben ist erstmal kein Thema mehr. Auch unter dem Kombiheck ist der Rost voererst weg. Links oben die DAB+ Antenne. Sie hält dank Magnetfuß. Dachleiste abgedichtet, poliert und wieder montiert. Neuer Schonbezug von der Firma Rothmann aus Dresden. Ganz rechts im Bild erkennt man die Steckdose neben der Kofferraumleuchte. Schau mal an. Es scheint Spaß zu machen. Helfer bei Schönheitsreparaturen. Links im Bild die Fenterdichtprofile (neu) aus der Trabantwelt. Sie sind leider nicht maßhaltig, Rechts die alte Dichtung. Dampfsperre in Form einer Teichfolie. Die ist robust und kann mit doppelseitigem Klebeband immer wieder angeklebt werden. Brutus ist ganz links im Bild. Prospektbild: Armaturen. Rechts im Bild das DAB+ Empfangsteil. Neue Schonbezüge und die für den Trabi untypische rechte Innenleuchte aus dem Wartburg. Polierergebnis